Über diesen Blog
Der Blog Loreley widmet sich deutschen Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei wirft der Blog auch einen Blick voraus, in dem, was sein kann und was aus Sicht der Redaktion wünschenswert wäre. Er konzentrierte sich hauptsächlich auf Politik und Zeitgeschehen, ohne gegebenenfalls die Geschichte zu vernachlässigen. Dieser Blog will und wird sich dabei nicht dem Zeitgeist anpassen – niemals. Das wichtigste Ziel der redaktionellen Arbeit ist es, die Leser für das Thema Freiheit zu begeistern. Damit ist in erster Linie die Freiheit des Einzelnen, aber auch der von Gesellschaften gemeint.
Wie es zu diesem Blog kam
Deutschland, das Land der Dichter und Denker war und ist das Motiv, diesen Blog ins Leben zu rufen. Von der kulturellen und intellektuellen Blütezeit des 19. Jahrhunderts, in dem die deutsche Romantik maßgeblich entstand, ist dieses deutsche Land heute weiter entfernt, als jemals denkbar. Wir erleben ein zerrissenes Land, das im inneren Widerspruch zu sich selbst lebt. Seine Grundlagen wurden bereits vor mehr als 100 Jahren angegriffen und diese Angriffe setzen sich bis heute fort. Der Name Loreley steht für die Schönheit der Natur und die des Menschen, aber auch für unerschütterliche Liebe, die das Zwischenmenschliche so lebenswert macht. Die Liebe überwindet den Hass, das wissen wir nicht erst seit der deutschen Welle der Popmusik, sondern schon seit jeher. Dieser Blog ist der möglicherweise unmögliche Versuch, sich der geistigen, kulturellen und politischen Entwicklung zu widmen. Angesichts eines kulturell-gesellschaftlichen Verfalls sehe ich es als begründet an, für meine Familie und die nächsten Generationen meinen Beitrag gegen das dröhnende Schweigen der Mehrheit zu leisten, die nicht wagt zu (wider)sprechen.
Über Loreley
Loreley – deutscher Mythos, geboren durch Dichtung und Musik. Wunderschöne Zauberin, die Matrosen ins Verderben gestürzt, unschuldiges, jungfräuliches Mädchen mit gebrochenen Herzen, die auf ihre Liebsten wartet und das Werben anderer verschmäht.
„Loreley ist seit Clemens Brentanos in seinem Roman Godwi (1801) in Balladenform erzählten Kunstmärchen Lore Lay auch der Name einer Zauberin oder Nixe auf diesem Felsen“ (Ausnahmsweise wurde Wikipedia zitiert). Brentanos Erfindung hatte auf der Stelle eine sehr starke Resonanz in der Bevölkerung. Parallelen zur griechischen Mythologie sind offensichtlich vom Schöpfer Brentano gewollt. Etwa mit dem der Nymphe Echo, die in einen Felsen verwandelt wird, dem des Zauberblicks, wogegen der Angeblickte wehrlos ist, oder dem für Schiffer verderblichen Gesang der Sirenen. So zieht auch Brentanos Lore Lay mit ihrer Schönheit jeden Mann an und bringt ihn damit zu Tode. Dies konkretisiert Heinrich Heine durch die im Rhein verunglückenden Schiffer, die vom Gesang der Loreley abgelenkt sind.“

