Der Globalismus ist eine Ideologie der Macht: Die Welt wird als „System“ begriffen, das sich über Standards, Institutionen, Finanzströme, Daten und Narrative steuern lässt. Diese Serie rekonstruiert die geistige Architektur dahinter – von den frühen technokratischen Denkschulen (Systemtheorie, Kybernetik, Management-Governance) bis zur Bühne Davos. Sie zeigt, wie die Nachkriegsordnung (UNO, IWF, Weltbank, GATT/WTO) eine weltweite Expertenklasse formte, die hinter dem Vorhang wirkt. Entscheidend ist nicht, wer regiert, sondern wer die internationalen Strukturen kontrolliert, die die Vorgaben für nationale Politik erschaffen.
Im Zentrum steht das World Economic Forum (WEF), das Weltwirtschaftsforum, als Knotenpunkt, Echokammer und Verstärker: Aus einem exklusiven Managerzirkel wird ein ideologisches Nervenzentrum, das Krisen für Zentralisierung nutzt – hin zum „Great Reset“ als Verpackung eines älteren Projekts. Zugleich legt die Serie Vorfeldmacht offen: Stiftungen finanzieren vorpolitische Einflussnahme, über aktivistische Organisationen. Thinktanks und Kommissionen setzen Agenden, geschlossene Zirkel synchronisieren Eliten. Und sie beschreibt den Bruch: Der globalistische Konsens stößt auf souveräne Gegenbewegungen, sichtbar bei Trump vs. Schwab. Der Globalismus zerfällt, weil er das Instrument einer Zweiklassengesellschaft ist und seine Hybris Legitimation frisst: Wenn Demokratie zum Durchlauferhitzer wird, reagieren Gesellschaften auf Entmachtung.
Teil 1: Trump vs. Schwab – Zerfall der Ordnung, Rückkehr von Souveränität. Teil 1
Teil 2: Davos/WEF und der Great Reset – Krisen als Beschleuniger der Neuordnung. Teil 2
Teil 3: Ursprung und Baumeister – Stiftungen, Technokratie, Systemdenken. Teil 3